Auf der Ackerstraße führt Yurim ein Teehaus, das eher an ein Wohnzimmer in Seoul erinnert als an ein Berliner Lokal.
Holz, Pflanzen, Ruhe — und eine Karte, die kompromisslos auf das Eigene setzt. Mittendrin das White Bibimbap, die vegane Reisschale mit seidigem Tofu statt Ei, gerösteten Sesamblättern und Banchan, das täglich selbst eingelegt wird. Daneben hauchdünn von Hand gefaltete Mandus und eine ungewöhnliche Teekarte mit traditionellen Heilkräutermischungen. Reservierungen gibt es nicht — wer einen Tisch will, kommt vorbei und wartet kurz auf den Moment, in dem koreanische Esskultur ohne Streetfood-Verkürzung auf dem Teller landet.







