Ich bin Berliner. Trotzdem habe ich regelmäßig keinen blassen Schimmer, wo ich essen gehen soll. Den meisten geht es ähnlich — nur noch schwerer, wenn man die Stadt nicht kennt.
Und das ist mittlerweile ein echtes Problem. Instagram-Reels sind manchmal Gold — aber es sind so viele Quellen, dass jeder seine eigene Save-Liste pflegt und am Ende die Hälfte vergisst. Google ist auch keine Hilfe: Wenn ich „Kaffee Mitte“ eingebe, kommen fünfzig Cafés. Welcher davon wirklich gut ist, sagt mir keiner.
Es gibt natürlich Sachen wie den Michelin-Guide, der wirklich gute Empfehlungen hat — aber die Handhabung ist Krampf. Du scrollst durch Listen, filterst durch zehn Kategorien, am Ende landest du bei einem Restaurant in Charlottenburg, obwohl du in Friedrichshain stehst.
Das größte Problem aber: Sobald ich in einer fremden Stadt bin, fängt alles wieder von vorne an. In Tokio hatte ich Empfehlungen aus drei verschiedenen Quellen — Notes-App, Instagram-Saves, ein Google-Doc von einem Freund. Die Hälfte zu weit weg. Den Rest musste ich erstmal in Google eingeben, weil keiner einen funktionierenden Link hatte.
„Ich wollte eine App, die mir sagt: Geh hier hin, das ist gut, und es ist um die Ecke.“ — Eat This
Eat This soll genau das verbinden: die geilen Empfehlungen aus Instagram und TikTok, dazu der Michelin-Stern und der versteckte Kiezladen — alles auf einer Map, alles mit dem, was wirklich in deiner Nähe ist. Eine Quelle statt zehn. Ein Klick statt zwanzig.
Jeder Spot kuratiert, jedes Must Eat haben wir gegessen. Kein Algorithmus, keine bezahlten Platzierungen, keine Promo. Wenn ein Laden nicht auf der Map ist, hat er's bei uns entweder nicht geschafft — oder wir haben ihn schlicht noch nicht entdeckt. Wenn du einen Spot kennst, den wir kennen sollten, schreib uns. Die Map wächst mit der Community.
Als Kind habe ich Panini-Sticker geklebt, Wrestling-Karten getauscht, Pokémon gesammelt und mir nichts mehr gewünscht als alle 151 auf dem Game Boy. Diese Sammler-Logik ist hängen geblieben.
Bei Eat This ist jedes Must Eat eine Karte. Manche siehst du sofort, andere sind verdeckt. Komm einem verdeckten Spot nahe genug, dreht sich die Karte auf der Map von selbst um. Catch them all.
Berlin ist mein Zuhause — der Startpunkt. Schritt für Schritt kommen neue Städte dazu. Ich kenne hier jeden Kiez, weiß welche Eck-Dönerläden gut sind und welche nur laut, und merke sofort, wenn eine neue Bar in Wedding aufmacht.
Die nächsten Städte sind Istanbul, Amsterdam und Tokyo — aber das passiert erst, wenn ich wirklich Zeit hatte, dort zu essen. Lieber langsam und richtig als schnell und dünn.
Eat This ist Made in Berlin, ein kleines Team aus Designer:innen und Foodies. Hauptberuflich machen wir was anderes — das hier ist Herzenssache.
Wenn du uns schreiben willst — Feedback, Spot-Tipp, Stadt-Wunsch — wir lesen alles. hello@eatthisdot.com