Sauerteigpizza war in Berlin ein Konzept, bevor Gazzo es Ende der Zehnerjahre zum Standard gemacht hat — der Teig bekommt Tage, in denen er reift.
Das Mehl ist bio, die Toppings kommen von kleinen Höfen aus der Region. Hinter dem Ofen steht ein norwegischer Pizzaiolo, der vorher in Sterne-Küchen gearbeitet hat — die Pizzen kommen luftig statt verkohlt, leichter als bei den napoletanischen Nachbarn. Im Frühjahr läuft eine saisonale Spargel-Variante, im Glas Orangewein oder Spritz vom Fass. Zum Abschluss das Softeis aus Brandenburger Büffelmilch — mit Olivenöl und Maldon-Salz statt Sirup, eine der besseren Ideen aus dieser Pizzeria-Generation.







