Shiori ist ein Omakase-Tresen in Mitte mit rund zehn Plätzen, an dem Shiori Arai allein entscheidet, was kommt.
Eine Karte gibt es nicht, nur das Menü des Abends, das der Saison folgt und japanische Technik mit Zutaten aus der Region verbindet. Statt Wasabi-Tube kommt frisch geriebener Wasabi auf den Teller, dazu europäische Wildkräuter, die Arai als Brücke nach Berlin nutzt. Der Tresen ersetzt die übliche Restaurant-Geometrie. Wer hier sitzt, ist näher an der Klinge als am Stuhl gegenüber, und der Abend folgt dem Rhythmus der Küche, nicht der Gäste.







