Treppe runter ins Souterrain — weiße Tische, ein Regal voll Wein, mildes Licht.
Puristisch im Ton und warm im Effekt. Die Küche schaut Richtung Apulien, ohne Postkarte zu spielen: knuspriger Oktopus auf Kartoffel-Zitronencreme als kurzer Akkord, Ackerbohnenpüree mit pikantem Löwenzahn als Gegenstück. Was sonst auf den Tisch kommt, entscheidet die Woche — die Karte rotiert, der Anspruch nicht. Am Tresen kühlt frisch gebackene Focaccia, daneben offene Flaschen, die der Inhaber selbst aussucht. Keine zehn Antipasti-Reihen, kein Anrichten fürs Foto — kurze Karte und klare Hand. Weine, die zum Gang passen statt zur Etikette.







