Julius sitzt in einem schmalen Bistro an der Gerichtstraße im Wedding, mit einer Küche, die je nach Tageszeit zwei Gesichter zeigt.
Tagsüber laufen ungewöhnliche Backwaren — Brioches, Mandelkuchen, hauseigene Pâtisserie — zusammen mit selbst gerösteten Filterkaffees. Mittags kleine, fein gebaute Gerichte. Am Abend kippt das Format Richtung Restaurant: ein durchchoreographiertes Menü mit Produkten aus Brandenburg und einem japanischen Akzent, der sich in Garmethoden und Würzwerk versteckt statt aufzutragen. Die Weinkarte zielt auf vor allem französische, vor allem biodynamische Flaschen, ergänzt durch alkoholfreie Eigenkreationen aus dem Haus.




