Die erste jüdische Handwerksbäckerei in der Berliner Bäcker-Innung — und sie sitzt in einer ruhigen Seitenstraße in Steglitz, gegenüber Wohnhäusern.
Bäckermeister Shahar führt den Laden als Familienbetrieb, die Rezepte folgen seiner jemenitisch-litauischen Linie, der Hefeteig ruht 24 bis 48 Stunden im Kühlraum. Daher die Konsistenz: fluffig, nachgiebig, fast weich. Industriezucker bleibt draußen, gesüßt wird mit Vollrohrzucker oder Datteln. Die Theke teilt sich in zwei Linien — länglich geflochtene Babkas mit Schoko-Haselnuss oder Mohn-Marzipan und runde Kräntzchen mit Pistazie oder Halva. Dazu Challah, Sabich-Bagels und jemenitischer Kaffee.







