In einem schmalen Laden an der Akazienstraße kocht seit 2019 ein Ex-Chef vom Le Faubourg das, was er sieben Jahre auf Sterneteller angerichtet hat — jetzt in Schüsseln, für unter zehn Euro.
Fine-Dining-Handwerk runter aufs Lunch-Niveau, ohne Verlust. Anker ist die Teriyaki-Wels-Bowl mit Pak Choi, Sesam, Koriander-Joghurt und Zuckerschoten — Fisch wie Tataki behandelt, nicht wie Beilage. Daneben Stullen auf Sauerteig, drei Tagesoptionen, mehr nicht. Was auf dem Tresen steht, ist das Gegenteil von Bowl-Konformität: jede Schicht hat ein Texturproblem gelöst, jede Sauce einen Säurepunkt. Sechs Stehplätze, Self-Service, kein Verweilen.







