Sébastien Gorius betreibt eine französische Cantine, halb Feinkostladen, halb Brasserie — benannt nach Großmutter Augusta.
Gekocht wird kaum, weil kaum gekocht werden muss: zwischen Kühltheke und prall gefüllten Regalen reichen ein Miniofen und gutes Ausgangsmaterial. Auf 30 dicht gestellten Plätzen kommen kalte Charcuterie-Platten, Croûtes au Fromage und eines der besseren Käsefondues der Stadt auf den Tisch, dazu Raclette in Portionsgrößen und gelegentlich ein Enten-Confit. Den Wein zieht man aus dem Regal — gezahlt zum Ladenpreis plus moderates Korkgeld, was die Karte tiefer werden lässt als bei jeder klassischen Brasserie.







