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Ari’s in Kreuzberg: Pommes im Burger und ein Dressing, das du löffeln willst

Gastraum von Ari’s mit hellen Sitzbänken, weißen Tischen und roten Soßenflaschen

Knusprige Smashburger, Pommes im Brötchen, richtig gute Soßen und ein Salat mit einem phänomenalen Dressing. Zu Besuch bei Ari’s in Kreuzberg.

Was ist Ari’s? Ein Diner in einer umgebauten Garage im Hinterhof der Glogauer Straße in Kreuzberg, nicht weit vom Görlitzer Park. Die Karte mischt amerikanisches Diner-Essen mit peruanischen Einflüssen: Burger, Sandwiches, Pancakes, Salate.

Geöffnet ist Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 22 Uhr, montags und dienstags bleibt der Laden zu. Reservieren geht nicht, bezahlt wird nur mit Karte.

Von der Straße aus ist Ari’s leicht zu übersehen: ein Garagentor, ein Hinterhof, kein Schild. Dahinter sieht es aus wie in einem Diner in den USA. Es gibt cremefarbene Sitznischen, weiße Tische, einen orangeroten Boden und eine offene Küche. Auf jedem Tisch stehen Ketchup, Salz, Pfeffer, ein Zuckerspender und Servietten im Halter. Die Burger kommen in Papier auf weißen Tellern, die Pommes im roten Plastikkorb und die Soßen in kleinen Metallschälchen.

Lima Kreuzburger auf einem weißen Teller neben Ketchupflasche, Salz- und Pfefferstreuer, Zuckerspender und Serviettenhalter
Gedeckt wie im Diner: Ketchup, Salz, Pfeffer, Zucker, Servietten.

Ari ist Arianna Plevisani. Sie ist in Lima aufgewachsen und über New York nach Berlin gekommen. Ihre Küche nennt sie selbst eine peruanische Version von amerikanischem Essen, und zwar von dem Amerika, das sie als Kind aus Fernsehen und Büchern kannte. Das merkst du auf dem Teller: Der Cheeseburger kommt mit Ají Amarillo, einer gelben Chilisoße aus Peru, und mit Kartoffelstäbchen im Brötchen.

Das Patty

Ein Smashburger steht und fällt mit dem Patty. Es wird auf der heißen Platte flach gedrückt, damit die Ränder dünn und knusprig werden. Bei Ari’s klappt das, und für mich ist es der Grund, hinzugehen. Der Käse schmilzt darüber, das Brötchen ist ordentlich belegt, und jeder Bissen hat von allem etwas.

Der Trad kommt klassisch mit Tomate, Salat und Hausmayo. Mehr braucht er nicht. Beim Oklahoma werden Zwiebeln ins Patty gedrückt, und auch er hat diese knusprigen Ränder. Wer mehr Fleisch will: Alle Burger gibt es auch als Double.

Hand hält einen Double-Burger mit zwei Smash-Patties, Käse, Tomate und Salat
Der Trad als Double.

Der Lima Kreuzburger

Der Lima Kreuzburger ist der Lieblingsburger der Chefin. Unter dem Patty liegen feine, frittierte Kartoffelstäbchen, dazu kommt Ají Amarillo. Die Kartoffeln machen den Burger noch knuspriger.

Lima Kreuzburger mit Kartoffelstäbchen unter dem Patty auf einem weißen Teller, daneben ein roter Korb mit Pommes
Der Lima Kreuzburger mit Kartoffelstäbchen im Brötchen.

Die Soßen

Die Soßen sind richtig, richtig gut, und es gibt eine ganze Reihe davon. Zu den Pommes kommt das Trio in Gelb, Grün und Weiß, jede Soße in einem eigenen Metallschälchen.

Ají Amarillo. Gelb und cremig, aus der peruanischen Chili, die auch im Lima Kreuzburger steckt.

Ají Verde. Die grüne Soße, die in Peru zum Brathähnchen gehört.

Hausmayo. Mit Knoblauch, wie vom Hähnchen-Imbiss.

Crispy Chili. Chiliöl mit knusprigen Stückchen, das auch auf dem Salat landet.

Special Sauce. Die Soße des Hauses, die auch auf dem Oklahoma sitzt.

Ranch. Der amerikanische Klassiker aus Buttermilch und Kräutern.

Diablo Mami. Die scharfe Chilisoße des Hauses, die auch in der Diablo Mary landet.

Der Salat

Bestell zu den Burgern den Spicy Green Goddess. Eisbergsalat in dicken Spalten, darüber cremiges Kräuterdressing, Crispy Chili und Schnittlauch.

Spicy Green Goddess: Eisbergsalat mit grünem Kräuterdressing, Crispy Chili und Schnittlauch in einer weißen Schale, daneben ein Löffel
Spicy Green Goddess.

Das Dressing ist phänomenal. Der Salat ist kalt, knackig und scharf, genau das Richtige neben einem warmen Burger.

Churros mit dunkler Schokosoße auf Papier, eine Gabel greift zu
Churros mit Schokosoße.